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Das Buch gibt einen umfassenden Überblick über Langzeitergebnisse nach operativer Geschlechtsumwandlung und
analysiert dazu die internationale Fachliteratur aus den letzten dreißig Jahren. Anhand von Transsexuellen-
(Auto-)Biographien werden parallel dazu die Wechselwirkungen zwischen medizinischer Behandlung und der in den Massenmedien
verbreitete Rede von der "Gefangenschaft im falschen Körper" untersucht. Es wird die Entstehung des Diskurses über
Hermaphroditen, Homosexuelle, Transsexuelle und Geschlechtswechsler nachgezeichnet. Aspekte der sozialen Konstruktion der
Geschlechtszugehörigkeit werden an aktuellen sowie historischen Beispielen herausgearbeitet. Rechtliche Probleme bei
Vornamens- und Personenstandänderung, Umschreibung von Zeugnissen, Versicherungsnummern usw. werden unter praktischen
Gesichtspunkten dargestellt. Die spezifische Rechtssprechung und Gesetzgebung in der Bundesrepublik Deutschland und in den
europäischen Nachbarländern wird unter rechtssystematischen Gesichtspunkten diskutiert. Eine vergleichbar fundierte
interdisplinäre Darstellung von Geschlechtswechsel und Transsexualtiät gibt es bisher im internationalen Schrifttum nicht.
Das Gemeinschaftswerk führender Fachleute auf dem Gebiet der Transsexualität und des Geschlechtswechsels eröffnet neue
Sichtweisen, die sowohl für die theoretische Auseinandersetzung mit Geschlechterfragen wie für den praktischen Umgang mit
Geschlechtswechselrn weittragende Konsequenzen haben.
(erschienen 1992)
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