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Ein Sachbuch für den interessierten Bürger, Ärzte und Psychologen, Transidenten, Partner und Angehörige.
Die Autorin geht völlig andere Wege, als wir es gewohnt sind, wenn wir uns mit dem Thema Transidentität auseinandersetzen.
Von den Medien und der Bevölkerung wird das Wort Transsexualität verwendet, das von den Medizinern und Juristen eingeführt
wurde. Durch einen kulturellen und sozialpolitischen Denkansatz versucht die Autorin zunächst klarzumachen, dass
Transidentität nichts besonderes wäre, wenn sie nicht immer wieder aus der exotischen oder leidvollen Perspektive
betrachtet würde. Viele ihrer Gedanken und Lösungsansätze lassen sich auch auf eine große Zahl anderer Probleme übertragen,
mit denen sich viele Menschen in ihrem Leben herumschlagen müssen.
Sehr deutlich arbeitet sie heraus, dass Gesetzgebung und Medizin, auch Psychotherapie, nur flankierende Maßnahmen sind.
Sie bringen weder die Lösung der Probleme, noch steht ihnen die Entscheidungskompetenz zu wem geholfen werden darf und wem
nicht. Die Autorin legt die Verantwortung, ein lebenswertes Leben führen zu können, eindeutig in die Hände der Transidenten
selbst, im Zusammenleben mit allen Menschen dieser Gesellschaft.
(erschienen 1999)
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