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In ihrer Geschichte beschreibt sie sehr übersichtlich gegliedert positive und auch negative Erlebnisse ihrer Kindheit,
Jugend und des Erwachsenenalters: Vom Leben vor und nach der Operation, der Vornamensänderung, Umstellungen und
Schwierigkeiten in der Familie und am Arbeitsplatz, vom Weiterhinausüben des Leistungssportes, ihrer Reiselust, sowie die
Erfahrungen mit Selbsthilfegruppen. So wie viele andere Biographien von einer Mann-zu-Frau-Transidentin geschrieben,
ist es ebenso aber auch für Frau-zu-Mann-Transidenten interessant zu lesen.
Frau Portugall leitet ein:
"Mit diesem Buch schildere ich meinen Lebenslauf. Ich wurde mit männlichen Geschlechtsmerkmalen geboren und führte ein
unglückliches Leben in der männlichen Rolle, bis nach Durchlaufen der Pubertät langsam die wahre Geschlechtsidentität die
Oberhand gewann und ich die Anerkennung als Frau im 41. Lebensjahr durchsetzte. Am 13. März 1949 wurde ich mit männlichem
Körper geboren, bin seit dem Jahre 1974 mit einer fünf Jahre jüngeren Frau verheiratet und seit 1977 Vater einer Tochter.
Einer meiner Hauptinteressen ist der Langstreckensport. Weiterhin bereise ich gerne fremde Länder, um die Lebensweise der
Menschen und deren Kultur kennen zu lernen. Im Dezember 1990 wurde mein Vorname meiner empfundenen Identität entsprechend
von männlich in weiblich geändert. Nach einem langen Weg durch die Instanzen konnte im September 1993 dann die körperliche
Geschlechtsangleichung an mir durchgeführt werden.
(erschienen 1995)
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