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Liebe mal anders - Die Welt der sexuellen Machtspiele
oder: Herrschaft und Unterwerfung
Um außergewöhnliche Sexualitäten verstehen zu können, muss erst die Frage was normal ist gestellt werden. Wenn der
einzige Zweck von Sex die Fortpflanzung ist und dies der einzige Grund wäre, weshalb Männer und Frauen Sex haben
sollen, wäre ein neues Leben zu starten - dann wäre nur heterosexueller Verkehr normal. Nach dieser Norm müssten
viele gewöhnliche Aktivitäten, sogar die Verhütung, als abartig eingestuft werden. Relevanz für die Fortpflanzung bildete
im viktorianischen Zeitalter (auch im Kaiserzeitalter AdÜ) die Norm und immer noch heute folgen viele Gesetze in den
USA diesem Modell.
Aber Menschen haben immer Sex gehabt sowohl um sich zu vermehren, als auch um Spaß und Wohlbefinden zu erlangen.
Wir betrachten Sex der aus Spaß und Lust geschieht als Prämisse - als normalen menschlichen Trieb und dass es in Ordnung ist,
wenn es beiden Partnern Spaß bereitet. Aus dieser Sicht ist das D&S (sexuelle Machtspiele) einfach eine 'andere' Art zu lieben.
Wir hoffen, wirklich aufklären zu können, was Leute hinter verschlossenen Türen mit den Menschen machen, welche sie am meisten
lieben und denen sie vertrauen.
Vielleicht wird das Buch 'Different Loving' helfen, weitere Forschung in das Mysterium Schönheit und Komplexität des menschlichen
Lebens und seine diversen Ausdrücke, anzuregen.
(erschienen 1993)
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