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Es handelt sich um die sorgsam erstellte Wiederauflage der im Jahre 1967 verfassten Memoiren Jorgensens. In den Erinnerungen
zeigt sich deutlich, dass auch im gewöhnlichen Alltagsleben Momente der Gnade auftauchen können.
Als der ehemalige G.I. George Jorgensen in den frühen 50er Jahren nach Kopenhagen fuhr, um sich von Experten über
Sexualabweichungen beraten zu lassen, sorgte er sich, dass man ihn als Schwuchtel abstempeln würde.
Umfangreiche psychologische Prüfungen, sowie Hormonuntersuchungen zeigten, dass er sich zwar zu Männern hingezogen fühlte,
jedoch kein homophiler Mensch im üblichen Sinne war. Er war ein weibliches Wesen, eine Frau.
Er verbarg sein Geheimnis vor seiner Familie und unterzog sich einer Reihe von bahnbrechenden Operationen. Diese
verhalfen Jorgensen dazu, sich schließlich als zarte junge Frau zeigen zu können.
"Ich wollte lediglich einen Fehler der Natur korrigieren", schrieb die 1989 Verstorbene. Niemand, der die in diesem Buch
gedruckten Bilder sieht, (viele in dieser Auflage sind neu), kann an dem Erfolg Jorgensens Umwandlung zweifeln,
oder sich darüber wundern, dass sie zu New York City's Frau des Jahres gekürt wurde. In ihrer Heimat erweckte sie großes
Interesse und eine Zeitung bezahlte ihr für ihre Geschichte $ 20.000. Bald danach folgte eine Karriere auf der Bühne und beim Film.
In der neuen Vorstellung des Buches schreibt die US Transaktivistin und Transhistorikerin Susan Stryker, dass sich Jorgensen
in ihrer Autobiographie etwas von ihrer anspruchsvollen Seite zeigt. Allerdings nicht mehr, als jede andere mutige junge Frau
auch, die sich mit beachtlicher Würde auf diese zeitweise doch recht schmerzvolle und einsame Reise begibt.
(Aus dem Englischem übersetzt von übersetzt von Russel)
(erschienen 2000)
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