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"Ich bin zu dick. Keiner liebt mich. Ich bin ein Versager." Jeder Tag im Leben wird zur Qual, wenn man so wenig von sich hält.
Die Kunst, nicht unglücklich zu sein, ist leichter zu erlernen als man glaubt. Natürlich können wir uns nicht gegen echte Schicksalsschläge
wie Krieg, Krankheit, Hunger und Tod absichern; selten jedoch werden der tägliche Missmut und die Unzufriedenheit mit dem
eigenen Schicksal von tiefgreifenden Schwierigkeiten ausgelöst. Die Verdrossenheit, die Lustlosigkeit zu leben, hängt eher damit
zusammen, dass wir meinen, nicht so leben zu können, wie wir wollen, weil wir eben nicht so sind, wie wir sein sollten.
Aber wie sollten wir denn sein? Wer gibt das Maß an, nach dem wir uns ausrichten müssen?
Hier liegt unser eigentlicher "wunder Punkt". Wir haben nur unzurreichend gelernt, selbst für uns die Verantwortung zu übernehmen.
Allzu leicht lassen wir unsere Umgebung bestimmen, was für uns gut und richtig ist, übernehmen Normen und Verhaltensweisen,
an denen wir uns ängstlich ausrichten.
Und hier setzt auch die Therapie von Dr. Dyer ein. In seinen zwölf Beratungsstunden erfahren wir viel über uns selbst.
Er nimmt uns schrittweise und behutsam unsere Angst, uns auf uns selbst einzulassen, uns mit unseren Schwächen und Stärken
zu akzeptieren. Wir begreifen am Ende seiner Behandlung, wie befreiend es für uns und unsere Mitmenschen sein kann,
wenn wir selbst gelassen die Verantwortung für unsere individuelle Person übernehmen können.
"Es gibt nichts auf Erden, was das Glück weniger erreichbar machte, als der Versuch, ihm auf die Spur zu kommen."
(June Callwood - Readers Digest, Juni 1974)
(erschienen 2002)
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