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Geschriebene und ungeschriebene gesellschaftliche Regeln und Gesetze, Erwartungen und Vorschriften gibt es
schon genug. Hier können wir uns von Mensch zu Mensch treffen, so wie wir wirklich sind.
Wir können über alles reden, Erfahrungen und Tipps austauschen, Mitbetroffene und Gleichgesinnte finden.
Wir helfen einander wo wir gefragt werden und wir erlauben jeder und jedem so zu sein, wie er oder sie es
gerade braucht. Mensch sein: das ist es, was wir uns hier immer wieder erarbeiten wollen.
Durch das lange Bestehen von TXKöln können wir auf eine abwechslungsreiche Geschichte zurückblicken.
So haben sich im Laufe der Zeit auch einige Dinge und Ansichten bewährt, die wir als sehr wichtig empfinden.
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Unsere Gruppe ist kein starrer Verein. Vereinsmeierei führt sehr häufig dazu, daß die Gruppenarbeit zum Selbstzweck wird.
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Wir sehen uns als Teil der Gesellschaft und möchten nicht, daß wir eine kleine verschworene Gemeinschaft werden.
Im Gegensatz zu anderen Gruppen sind wir offen für alle die zu uns kommen. Niemand kann entscheiden,
in wie weit jemand betroffen ist oder nicht. Nicht unsere Kleidung ist bestimmend, sondern die seelische Verfassung.
Niemand darf sich anmaßen, diese jemandem von der Stirn ablesen zu wollen.
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Einzelberatungen bieten wir nicht an, denn wir möchten den Gedanken der 'Selbsthilfe' ausbauen.
Gespräche und Erfahrungsaustausch mit anderen in der Gruppe bieten unserer Meinung nach die größte Hilfe.
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Wir leben uns aus so wie wir sind und wollen mit anderen die Freude am Leben ausbauen.
Denen, die unter schwerem psychischem Druck stehen, wollen wir dabei helfen das auch irgendwann erleben zu können um
die kleinen Dinge im Leben zu genießen.
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Unsere Treffen finden jede Woche statt. So sind die Wartezeiten, die sehr lang werden können, kurz, bis wir uns wiedersehen
und auch mal wieder die Herzen ausschütten können.
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In jeder Woche stehen unsere Treffen unter einem anderem Thema. Wie fühle ich mich? Wer bin ich in dieser Gesellschaft
und wie kann ich genau das sein und leben? Es wird sich mit den medizinischen, rechtlichen und gesellschaftlichen
Gegebenheiten auseinandergesetzt. Betroffene berichten über Dinge aus ihrem Alltag, die sie beschäftigen. Es gibt Vorträge
zu Fachthemen und Abende zur Selbsterfahrung und Verhaltenstraining.
Ihr seht also, wir beißen nicht und jeder ist willkommen, der einen Bezug zum Thema hat: Betroffene, Angehörige oder Personen, die sich beruflich mit dem Thema
beschäftigen.
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