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Diese Untersuchungen führen zur Differentialdiagnose, deren Bedeutung
bei der Behandlung und Begutachtung Transsexueller darin liegt, Krankheitsbilder,
die die gleichen Symptome wie Transsexualität aufweisen können, auszuschließen (sog. Ausschlusskriterien).
Nach den "Standards" werden folgende Differentialdiagnosen beachtet:
- Unbehagen, Schwierigkeiten oder Nicht-Konformität mit den gängigen Geschlechtsrollenerwartungen, ohne daß es dabei
zu einer überdauernden und profunden Störung der geschlechtlichen Identität gekommen ist
- partielle oder passagere (vorübergehende) Störungen der Geschlechtsidentität, etwa bei Adoleszenzkrisen
- Transvestitismus und fetischistischer Transvestitismus, bei denen es in krisenhaften Verfassungen zu einem
Geschlechtsumwandlungswunsch kommen kann
- Schwierigkeiten mit der geschlechtlichen Identität, die aus der Ablehnung einer homosexuellen Orientierung
resultieren
- eine psychotische Verkennung der geschlechtlichen Identität
- schwere Persönlichkeitsstörungen mit Auswirkung auf die Geschlechtsidentität
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