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Die stimmangleichende Behandlung ist unter Betroffenen ein sehr kontrovers diskutiertes Thema. Während bei FzM-Transsexuellen
die Einnahme von
gegengeschlechtlichen Sexualhormonen
(Testosteron) zu einer Stimmabsenkung führt, bleibt die Stimmlage bei MzF-Transsexuellen unter dem Einfluss einer
Hormonbehandlung
unverändert.
Manche Transsexuelle lehnen ihre "angeborene" Stimme als nicht zu ihrer wirklichen Identität gehörend ab,
andere akzeptieren ihren persönlichen Stimmklang und sprechen sich gegen eine Therapie, isb. eine operative Maßnahme aus.
Dieses Dagegensprechen rührt nicht zuletzt daher, da bei den operativen Maßnahmen die Gefahr einer dauerhaften Schädigung
der Stimme besteht.
Egal wie Betroffene sich entscheiden, ob für die Logopädie oder eine phonochirurgische Maßnahme in Kombination mit Logopädie,
ohne eine eigene, ausdauernde Mitarbeit an der Stimmbildung ist als Ergebnis keine natürliche Stimme zu erwarten.
(S.h auch
Stimmtherapie bei Transsexualität
und
Zusammenfassung der Themenserie "Stimme")
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