Startseite
TX-Lexikon Begriffserklärung
  TX-Lexikon   Stimmangleichende Behandlung  


 
  Die stimmangleichende Behandlung ist unter Betroffenen ein sehr kontrovers diskutiertes Thema. Während bei FzM-Transsexuellen die Einnahme von  gegengeschlechtlichen Sexualhormonen (Testosteron) zu einer Stimmabsenkung führt, bleibt die Stimmlage bei MzF-Transsexuellen unter dem Einfluss einer  Hormonbehandlung unverändert.

Manche Transsexuelle lehnen ihre "angeborene" Stimme als nicht zu ihrer wirklichen Identität gehörend ab, andere akzeptieren ihren persönlichen Stimmklang und sprechen sich gegen eine Therapie, isb. eine operative Maßnahme aus. Dieses Dagegensprechen rührt nicht zuletzt daher, da bei den operativen Maßnahmen die Gefahr einer dauerhaften Schädigung der Stimme besteht.

Egal wie Betroffene sich entscheiden, ob für die Logopädie oder eine phonochirurgische Maßnahme in Kombination mit Logopädie, ohne eine eigene, ausdauernde Mitarbeit an der Stimmbildung ist als Ergebnis keine natürliche Stimme zu erwarten.

(S.h auch  Stimmtherapie bei Transsexualität und  Zusammenfassung der Themenserie "Stimme")
 
 
nach oben